
AccesS hat sich zum Ziel gesetzt, Barrierefreiheit und Inklusion in intelligenten Gebäuden und Städten durch seine Initiative „Universal Accessibility Suite“ neu zu gestalten.
Mithilfe fortschrittlicher Technologien wie KI, BIM und GIS schafft AccesS barrierefreie Umgebungen, ermöglicht reibungslose Mobilität und gewährleistet gleichberechtigten Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen. Das Projekt liefert Innovationen für barrierefreies und inklusives Design durch fortschrittliche Lebenszyklusanalysen, die die Energieeffizienz, die Umweltverträglichkeit und den Nutzerkomfort optimieren. Es befasst sich zudem mit E-Mobilität und Mikromobilität, um barrierefreie Transportmöglichkeiten zu ermöglichen.
Das Projekt legt den Schwerpunkt auf nutzerzentriertes Design und die gemeinsame Entwicklung mit den Endnutzern und wird seine Ansätze anhand von sechs Fallstudien demonstrieren, die drei Gebäudetypen (Kulturdenkmäler, Pflegeeinrichtungen und öffentliche Dienstleistungsgebäude) in fünf europäischen Smart Cities in Bulgarien, Italien, Spanien, den Niederlanden und der Schweiz abdecken, um die Machbarkeit und Skalierbarkeit seiner Lösungen in realen Umgebungen zu testen.
Die Hauptaufgabe von Hive Power im Rahmen des AccesS-Projekts konzentriert sich auf integrierte E-Mobilität und umfasst die Leitung des Arbeitsbereichs, der Elektrofahrzeuge als aktive Gebäudekomponenten positioniert. Diese Aufgabe beinhaltet den Einsatz von Vorhersagealgorithmen und Optimierungsfunktionen zur Schaffung eines inklusiven intelligenten Ladesystems, das die Ladepläne für Elektrofahrzeuge individuell anpasst und dabei Menschen mit Behinderungen sowie ältere Menschen vorrangig behandelt, während gleichzeitig die Nutzerpräferenzen, die Netzkapazität und der Energiebedarf der Gebäudeinfrastruktur berücksichtigt werden. Die Lösung wird in der Casa Girasole in Massagno (Schweiz) demonstriert, einem Altenpflegeheim, das Teil einer Energiegemeinschaft ist, in Zusammenarbeit mit AEM, dem lokalen Schweizer Verteilnetzbetreiber (DSO).
Zur Website des AccesS-Projekts
Dieses Projekt wurde teilweise durch das Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont Europa“ der Europäischen Union im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 101147722 sowie durch die Schweizer Regierung finanziert.